PIN-Mailer

PIN-Mailer hatte jeder der eine Scheckkarte besitzt schon einmal in der Hand. Nämlich als er seine PIN-Nummer zugeschickt bekam.

Vom Prinzip her funktionieren PIN-Mailer wie Durchschreibesätze. Das fertige "Tütchen" wird mittels Nadeldrucker mit der geheimen Botschaft bedruckt. Durch den Anschlag der Nadeln wird die Geheimnummer nach innen übertragen. Das Deckblatt wird im Anschluss vernichtet und das beschriftete Tütchen tritt die Reise zu seinem Empfänger an.

Dieser schneidet eine Seite auf und entnimmt das Blatt mit der geheimen Botschaft.

Die Herstellung ist leider deutlich komplizierter als man sich vorstellen kann.

Es sind viele Arbeitsschritte nötig, bis alle Lagen Papier richtig bedruckt und an den passenden Stellen mit Chemikalien beschichtet sind, sodass ein Durchschreiben ermöglicht wird. Schließlich will man nur an bestimmten Stellen das Durchpausen erreichen. Zudem soll kein Fremder (auch mit noch so krimineller Energie) die geheime Nummer erspähen können. Deshalb werden teilweise lichtdichte Beschichtungen aufgetragen.

  

PIN-Mailer
Abtrennen der seitlichen Perforationen um das Vorlauf-Blatt zu vernichten.
Das Vorlauf-Blatt wird entfernt und vernichtet (oben).
Der PIN-Mailer wird an den Empfänger geschickt.
Der Empfänger kann das Tütchen aufschneiden und die PIN-Nummer entnehmen.
Rückseite (blickdichte und lichtundurchlässige Beschichtung im Bereich der PIN)
PIN-Mailer
Rückseite